
Die Firma Hagen punktete nicht nur mit ihren terraristischen Neuheiten auf der Garten und Zooevent 2010. Auch dieser Tresen war ein echter "Hingucker".
Zum 11. Mal veranstaltete die egesa-zookauf eG zusammen mit der SAGAFLOR AG die Garten- und Zooevent in Kassel.
Diese Messe ist ausschließlich für Fachbesucher vorgesehen.
Am 09.10. und 10.10.2010 konnten sich das Fachpublikum bei mehr als 200 Ausstellern über Neuheiten und Innovationen im Bereich Gartenteich und -bau, Aquaristik, Blumen, Hund, Katze, Maus sowie Terraristik informieren.
Insgesamt fanden 4.000 Besucher (etwas weniger als im Vorjahr) den Weg auf das Messegelände.
Trotz der etwas geringeren Besucherzahl waren die Veranstalter egesa-zookauf eG und die SAGAFLOR AG mit dem Verlauf der Messe zufrieden.
Terraristisch wurden einige Neuheiten vorgestellt und einige Tiere in artgerechten Terrarien präsentiert.
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Riesenschlangen erwürgen ihre Beute, deshalb werden sie auch Würgeschlangen genannt.
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Für manche Menschen sind solche Anblicke furchterregend, andere finden es natürlich.
Würgeschlangen, das sagt schon der Name, erwürgen ihre Opfer. Nach dem Biss umschlingt die Schlange mit ihrem muskulösen Körper die Beute.
Nach einer gewissen Zeit erstickt die Beute und/oder der Blutkreislauf wird unterbunden.
Riesenschlangen wie Boas und Phytons sind für diese Tötungsart bekannt. Aber auch viele Nattern töten auf diese Weise ihre kleineren Beutetiere.
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Wasserschildkröten können schon recht wild sein. Aber sie sind auch unerwartet ängstlich.
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Schildkröten lebten bereits auf der Erde, bevor sich die Dinosaurier entwickelten.
Ihre Anpassungsfähigkeit hat den Wasserschildkröten ihr Fortbestehen in Seen, Tümpeln, in Brackwassergebieten und in den Meeren bis in die heutige Zeit hinein sichern können.
Durch menschliche Einflüsse sind heute aber viele Arten akut gefährdet.
Auch fristen viele Wasserschildkröten durch eine nicht artgerechte Haltung in privaten Haushalten ein klägliches Dasein.
Dabei können diese “Überlebenskünstler der Jahrmillionen” interessante Pfleglinge sein.
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(Foto: Thomas C. Wanger) Die Sulawesi-Kröte (Ingerophrynus celebensis) frisst selektiv eine eingeschleppte Ameisenart.
Mmh, lecker…
Warm oder kalt, am besten mit Sahnehäubchen.
So genießen wir eine schöne Tasse Kakao. Aber…
Eingeschleppte Ameisen bedrohen die Kakaoernte in Indonesien.
Die Art ist sehr aggressiv und bedroht den Bestand und die Vielfalt der in Indonesien heimischen Ameisen.
Diese verhindern die Ausbreitung bestimmter Krankheiten im Kakaoanbau.
Jetzt haben Wissenschaftler eine entscheidende Entdeckung gemacht: Kröten könnten Kakaoernte in Indonesien sichern.
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Tausendfüßer (oder Tausendfüßler) gehören zum Unterstamm der "Tracheata", zu dem auch die Insekten zählen.
Immer beliebter in der Terraristik sind die Tausendfüßer (Myriapoda).
Sie sind völlig ungefährlich in der Pflege und halten auch als “Putzkolonne” das Terrarium sauber.
Die meisten dieser eher putzigen Krabbler ernähren sich von abgestorbenen Pflanzenteilen und Früchten. Auch Algen und Flechten, die auf Baumrinde, Pflanzen und Böden wachsen, stehen auf ihrem Speiseplan. Manchmal fressen sie auch tote Tiere.
Daher haben die meisten Arten der Tausendfüßer eine große bodenbiologische Bedeutung.
Einige wenige Arten leben räuberisch und ernähren sich von Insekten.
Wie der Name “Tausendfüßer” (oder “Tausendfüßler”) andeutet, haben Myriapoda eine große Anzahl von Beinen.
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Meist kommen solche Attacken unverhofft, wie dieser Biss.
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Immer wieder wird die Kettennatter als Einsteigertier in der Schlangenhaltung empfohlen.
Aber Einsteigertiere gibt es nicht.
Bevor der zukünftige Halter sich ein Tier (egal welcher Art) anschafft, muss er sich die nötigen Informationen verschaffen.
Die Kettennatter erdrosselt ihre Beute. Fühlt sie sich bedroht oder zu stark bedrängt, kann sie blitzschnell und sehr schmerzhaft zubeißen.
Der Biss einer Kettennatter (Lampropeltis getula) ist für Menschen nicht tödlich, muss aber ärztlich oder fachmännisch versorgt werden.
Diese Erfahrung müssen hin und wieder auch Kameraleute machen, die den Umgang mit Schlangen gewohnt sind (siehe Video).
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Der indianische Name Chuckwalla für Sauromalus hispidus bedeutet Fette Echse.
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Ist der Chuckwalla (Sauromalus hispidus) eine Fressmaschine mit Übergewichtsproblemen?
Eigentlich ist er ein Vegetarier, der sich von Blättern, Gräsern, Blüten und Früchten ernährt. Ganz selten wird auch mal ein Insekt verspeist.
Mit seiner Kopf-Rumpflänge von ca. 60 cm und seinem kräftig, eher wuchtig gebauten Körper wirkt der Chuckwalla etwas übergewichtig.
Dieser Eindruck wird noch verstärkt, da sich Sauromalus hispidus bei Gefahr in einer Felsspalte versteckt und seinen Körper um bis zu 60% aufbläht.
Es ist dann unmöglich, ihn aus seinem Versteck herauszuholen.
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Europäische Hornottern leben gesellig, auch bei der Geburt.
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Für Menschen gefährlich: Die europäische Hornotter (Vipera ammodytes).
Unter den europäischen Vipern hat die Hornotter eines der stärksten Gifte. Durch ihren Biss können Kinder und geschwächte Menschen getötet werden.
Fühlt sie sich bedroht, geht sie einer Konfrontation aus dem Weg. Ist das nicht möglich, beißt sie mit ihren langen und spitzen Zähnen zu.
Erste Symptome eines Bisses von Vipera ammodytes sind blass-bläuliche Verfärbungen im Bissbereich. Mit Gewebezerstörung und einer Beeinträchtigung des Allgemeinzustands ist zu rechnen. Der Biss verursacht zusätzlich extrem starke Schmerzen.
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