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Wasserschildkröten können schon recht wild sein. Aber sie sind auch unerwartet ängstlich.
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Schildkröten lebten bereits auf der Erde, bevor sich die Dinosaurier entwickelten.
Ihre Anpassungsfähigkeit hat den Wasserschildkröten ihr Fortbestehen in Seen, Tümpeln, in Brackwassergebieten und in den Meeren bis in die heutige Zeit hinein sichern können.
Durch menschliche Einflüsse sind heute aber viele Arten akut gefährdet.
Auch fristen viele Wasserschildkröten durch eine nicht artgerechte Haltung in privaten Haushalten ein klägliches Dasein.
Dabei können diese “Überlebenskünstler der Jahrmillionen” interessante Pfleglinge sein.
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Die Pantherschildkröte kann auch schnell sein. Beim Fressen und besonders bei der Paarung.
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Obwohl
die Pantherschildkröte einen gefährlich klingenden Namen trägt,
ist sie ein sehr sanftes und harmloses Reptil.
Das schwarz-gelbe Muster auf ihrem Panzer lässt an das Fell von Leoparden oder Panther erinnern – daher hat sie ihren Namen.
Die Pantherschildkröte (Stigmochelys pardalis) ist eine tropische Landschildkröte und gehört zu den wechselwarmen Reptilien.
Sie besiedelt weite Teile des südlichen und östlichen Afrika. Vor allem in den heißen und trockenen Steppenlandschaften ist Stigmochelys pardalis anzutreffen. Aber auch in den Feuchtsavannen Afrikas ist sie beheimatet.
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Die Schienenschildkröten im Süden Venezuelas sind über Wasser sehr scheu und ängstlich.
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Nicht einfach aber auch nicht unmöglich…
Terekay- oder Orinoco-Schienenschildkröten sind im natürlichem Lebensraum sehr scheue Sonnenanbeter. Um sie zu beobachten, muss man sehr leise und bewegungsarm vorgehen.
Die kleinste Bewegung in Ufernähe oder das leiseste Geräusch lässt diese scheuen Gesellen blitzschnell mit rasantem Kopfsprung ins rettende Nass stürzen.
In den Gewässern ihres Lebensraums sieht es dann ganz anders aus. Kein Wunder, dort haben sie kaum Feinde zu fürchten.
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Die Spornschildkröte ist die drittgrößte Landschildkröte der Welt. Wie alle Schildkröten hat sie ein stoisches Gemüt.
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Die Spornschildkröte (Geochelone sulcata) ist in der Fachwelt ein Zankapfel.
Gehört sie wirklich zu den Geochelone-Arten oder sollte sie eine eigene Gattung “Centrochelys” bilden?
Fakt ist: Sie ist eine interessante und imposante Erscheinung.
Sie besiedelt ein trockenes Verbreitungsgebiet mit spärlicher Vegetation im nördlichen Zentralafrika, der sogenannten Sahelzone.
Die männliche Spornschildkröte erreicht eine Rückenpanzerlänge von ungefähr 80 cm sowie ein Gewicht von ca. 80 Kg.
Die weiblichen Tiere sind etwas kleiner. Mit einer Panzergröße von 60 – 70 cm und einem Gewicht von 45 – 60 sind es aber auch keine leichten Mädels.
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