Terraristik satt auf der 11. Garten- und Zooevent 2010 in Kassel

Die Firma Hagen punktete nicht nur mit ihren terraristischen Neuheiten auf der Garten und Zooevent 2010. Auch dieser Tresen war ein echter "Hingucker".

Die Firma Hagen punktete nicht nur mit ihren terraristischen Neuheiten auf der Garten und Zooevent 2010. Auch dieser Tresen war ein echter "Hingucker".

Zum 11. Mal veranstaltete die egesa-zookauf eG zusammen mit der SAGAFLOR  AG die Garten- und Zooevent in Kassel.

Diese Messe ist ausschließlich für Fachbesucher vorgesehen.

Am 09.10. und 10.10.2010 konnten sich das Fachpublikum bei mehr als 200 Ausstellern über Neuheiten und Innovationen im Bereich Gartenteich und -bau, Aquaristik, Blumen, Hund, Katze, Maus sowie Terraristik informieren.

Insgesamt fanden 4.000 Besucher (etwas weniger als im Vorjahr) den Weg auf das Messegelände.

Trotz der etwas geringeren Besucherzahl waren die Veranstalter egesa-zookauf eG und die SAGAFLOR AG mit dem Verlauf der Messe zufrieden.

Terraristisch wurden einige Neuheiten vorgestellt und einige Tiere in artgerechten Terrarien präsentiert.

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Die Sulawesi-Kröte (Ingerophrynus celebensis) rettet Kakaoernte in Indonesien

(Foto: Thomas C. Wanger) Die Sulawesi-Kröte (Ingerophrynus celebensis) frisst selektiv eine eingeschleppte Ameisenart.

(Foto: Thomas C. Wanger) Die Sulawesi-Kröte (Ingerophrynus celebensis) frisst selektiv eine eingeschleppte Ameisenart.

Mmh, lecker…

Warm oder kalt, am besten mit Sahnehäubchen.

So genießen wir eine schöne Tasse Kakao. Aber…

Eingeschleppte Ameisen bedrohen die Kakaoernte in Indonesien.

Die Art ist sehr aggressiv und bedroht den Bestand und die Vielfalt der in Indonesien heimischen Ameisen.

Diese verhindern die Ausbreitung bestimmter Krankheiten im Kakaoanbau.

Jetzt haben Wissenschaftler eine entscheidende Entdeckung gemacht: Kröten könnten Kakaoernte in Indonesien sichern.

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Sie krabbeln seit 400 Millionen Jahren über unseren Planeten, die Tausendfüßer

Tausendfüßer (oder Tausendfüßler) gehören zum Unterstamm der "Tracheata", zu dem auch die Insekten zählen.

Tausendfüßer (oder Tausendfüßler) gehören zum Unterstamm der "Tracheata", zu dem auch die Insekten zählen.

Immer beliebter in der Terraristik sind die Tausendfüßer (Myriapoda).

Sie sind völlig ungefährlich in der Pflege und halten auch als “Putzkolonne” das Terrarium sauber.

Die meisten dieser eher putzigen Krabbler ernähren sich von abgestorbenen Pflanzenteilen und Früchten. Auch Algen und Flechten, die auf Baumrinde, Pflanzen und Böden wachsen, stehen auf ihrem Speiseplan. Manchmal fressen sie auch tote Tiere.

Daher haben die meisten Arten der Tausendfüßer eine große bodenbiologische Bedeutung.

Einige wenige Arten leben räuberisch und ernähren sich von Insekten.

Wie der Name “Tausendfüßer” (oder “Tausendfüßler”) andeutet, haben Myriapoda eine große Anzahl von Beinen.

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VIDEO: Der Biss einer Kettennatter – Lampropeltis getula

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Meist kommen solche Attacken unverhofft, wie dieser Biss.
Immer wieder wird die Kettennatter als Einsteigertier in der Schlangenhaltung empfohlen.

Aber Einsteigertiere gibt es nicht.

Bevor der zukünftige Halter sich ein Tier (egal welcher Art) anschafft, muss er sich die nötigen Informationen verschaffen.

Die Kettennatter erdrosselt ihre Beute. Fühlt sie sich bedroht oder zu stark bedrängt, kann sie blitzschnell und sehr schmerzhaft zubeißen.

Der Biss einer Kettennatter (Lampropeltis getula) ist für Menschen nicht tödlich, muss aber ärztlich oder fachmännisch versorgt werden.

Diese Erfahrung müssen hin und wieder auch Kameraleute machen, die den Umgang mit Schlangen gewohnt sind (siehe Video).

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Neu entdeckt und schon beschrieben – Das Tarzan-Chamäleon, Columma tarzan, aus Madagaskar

(Foto: Frank Glaw) Ein männliches Tarzan-Chamäleon in Schreckfärbung. Bemerkenswert ist die abgeflachte Schnauze.

(Foto: Frank Glaw) Ein männliches Tarzan-Chamäleon in Schreckfärbung. Bemerkenswert ist die abgeflachte Schnauze.

In den Regenwäldern Madagaskars hat ein Forscherteam der Technischen Universität Braunschweig, der Universität Antananarivo, der Zoologischen Staatssammlung München und des hessischen Landesmuseums Darmstadt eine bisher unbekannte Chamäleonart entdeckt.

In dem Gebiet, wo man sie fand, wurde fast der gesamte Wald abgeholzt.

Das Chamäleon wurde jetzt neu beschrieben. Der Name soll bewußt an den imaginären Urwaldhelden “Tarzan” erinnern und Aufmerksamkeit erregen!

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VIDEO: Oben in der Hitliste der beliebtesten Terrarientiere – Der Leopardgecko (Eublepharis macularius)

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Leopardgeckos gehören zu Recht zu den beliebstesten Terrarientieren.
Eublepharis macularius ist ein sehr hübscher, einfach zu haltener und zu vermehrender Terrarienbewohner.

Nur schwer ist die Vielzahl der verschiedenen Farbformen des Leopardengeckos zu überblicken. Immer wieder kommen neue Farbvarianten des Eublepharis macularius auf den Markt.

Dies macht eine Beschäftigung mit diesen interessanten Tieren nicht langweilig.

Seine Heimat liegt in den trockenen und halbtrockenen Steppenlandschaften und trockenen Grasländer Asiens.

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VIDEO: Der größte Skorpion der Welt, der Kaiserskorpion (Pandinus imperator)

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Der Kaiserskorpion ist zwar der größte Skorpion der Welt, aber er gilt als harmlos.
Der Kaiserskorpion ist ein nachtaktives Tier.

Seine Heimat sind die tropischen Wälder West- und Zentralafrikas. DasVerbreitungsgebiet erstreckt sich von Mauretanien bis Zaire.

Innerhalb der Familie Skorpionidae gilt Pandinus imperator aktuell als die größte Art.

Er kann lange Strecken wandern, muss dabei aber viele Ruhepausen einlegen.

Fressfeinde greifen ihn von oben an, so dass Berührung von oben Stress bedeutet.

Die Präsentation des Kaiserskorpions im Video ist etwas umstritten. Die Tiere gehören eigentlich nicht in Kinderhände.

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Blind ist sie nicht die Blindschleiche (Anguis fragilis)

Diese Blindschleiche sonnt sich gefährlich nahe am Rand eines Fahrradwegs. Als Kulturfolger begibt sie sich häufig in solche Situationen.

Diese Blindschleiche sonnt sich gefährlich nahe am Rand eines Fahrradwegs. Als Kulturfolger begibt sie sich häufig in solche Situationen.

Immer wieder erspäht das geübte Auge des Abenteurers im eigenen Land Seltenes und Interessantes aus der Fauna.

Diesmal kreuzt eine Blindschleiche (Anguis fragilis) seinen Weg am Rande der Natur.

Ist sie nun wirklich blind? Oder warum ist sie unter diesem Namen bekannt?

Aufgrund ihres langgestreckten und beinlosen Körpers wird sie häufig mit einer Schlange verwechselt.

Dies führt oft dazu, das Menschen diese völlig harmlose Schleiche aus Unwissenheit töten.

Die Blindschleiche ist aber eine Echsenart innerhalb der Familie der Schleichen.

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