Schmuckhornfrösche werden recht groß (Weibchen bis 20 cm). Trotzdem beanspruchen sie wenig Platz im Terrarium.

Schmuckhornfrösche werden recht groß (Weibchen bis 20 cm). Trotzdem beanspruchen sie wenig Platz im Terrarium.

Schmuckhornfrösche spalten die Gemeinde der Terrarianer in zwei Lager. Die einen hassen sie, die anderen lieben sie.

Diese Frösche werden hauptsächlich in den USA kommerziell gezüchtet. Dort werden sie eher als Haustiere gehalten.

Frösche der Gattung Ceratophrys zeigen kein Fluchtverhalten, da sie in der Natur auf ihre perfekte Tarnung vertrauen.

Dieses Verhalten wird oft fälschlicherweise als “angenehme Zahmheit” verstanden, doch das täuscht. Ceratophrys hat die unangenehme Eigenschaft zu beißen. Er ist kein Kuscheltier.

Mit seinen Zähnen kann ein ausgewachsenes Exemplar schmerzhafte blutende Wunden hinterlassen.

Schmuckhornfrösche sind auffällig gefärbt und haben eine bizarre Körperform. Beides tritt jedoch nur bei der Terrarienhaltung hervor. Im natürlichen Lebensraum sorgen Form und Färbung für eine perfekte Tarnung.

Die meisten Tiere können allerdings nicht mehr den natürlichen Arten zugeordnet werden. Bei Schmuckhornfröschen oder auch Breitmaulfrösche genannt, wird munter drauf los gekreuzt.

Die Tiere  sind Ansitz-Jäger.  Sie graben sich in Moos, Laub oder in lockerer Erde ein und lauern reglos auf Beute. Es ist die wohl unersättlichste und verfressenste Amphibienart.

Den deutschen Namen "Schmuckhornfrosch" verdankt Ceratophrys cornuta dem hornartigen Zipfel über jedes seiner Augen.

Den deutschen Namen "Schmuckhornfrosch" verdankt Ceratophrys cornuta dem hornartigen Zipfel über jedes seiner Augen.

Schmuckhornfrösche dürfen immer nur einzeln gehalten werden. Sie sind untereinander sehr aggressiv und kannibalisch veranlagt.

Schmuckhornfrösche dürfen immer nur einzeln gehalten werden. Sie sind untereinander sehr aggressiv und kannibalisch veranlagt.

Beheimatet sind die Hornfrösche mit acht Arten in den Tropenwäldern Südamerikas.

Da die Tiere sich kaum bewegen, reicht schon ein kleines Terrarium.

Durch seine vermehrte Ausscheidung (was vorn reingeht, muss hinten raus) ist die Pflege im Terrarium nicht ganz einfach. Zusätzlich ist der Urin des Hornfroschs sehr scharf.

Eine Nachzucht ist privaten Liebhabern nur schwer möglich. Sie lohnt sich auch nur beim Wildfang oder Wildfangnachzuchten gleicher Herkunft.

Auch scheitern die meisten Nachzuchtversuche am Größenunterschied der Sexualpartner.

Die meisten männlichen Schmuckhornfrösche landen eher als “leckeres Häppchen” im Verdauungstrakt des Weibchens, bevor sie die Chance auf Vermehrung bekommen.

Auf ihrem Speiseplan stehen Würmer und Insekten. Bei dem Appetit dieser verfressenen Tiere fällt reichlich Kot an.

Auf ihrem Speiseplan stehen Würmer und Insekten. Bei dem Appetit dieser verfressenen Tiere fällt reichlich Kot an.

Die Männchen bleiben erheblich kleiner als die Weibchen. Sie werden nur 10- 13 cm groß.

Die Männchen bleiben erheblich kleiner als die Weibchen. Sie werden nur 10- 13 cm groß.

Um überhaupt erfolgreich einen Zuchtansatz beginnen zu können, muss man zunächst eine Trockenzeit mit kühlen Temperaturen ( 16°C ) simulieren.

Die Haltungsbedingungen sollten relativ trocken sein und das Lichtregime muss auf Kurztag eingestellt werden. Anschließend erhöht man die Temperatur.

Nach reichhaltiger Fütterung setzt man das vorgesehene  Zuchtpärchen in ein Begegnungsbecken unter Langtagsbedingungen. Das zu erwartende Gelege umfasst ca. 5.000 Eier.

Nach dem Schlüpfen müssen die Kaulquappen einzeln aufgezogen werden, denn sie sind bereits kannibalisch!