VIDEO: Der Tod kommt durch Erwürgen – wie Riesenschlangen ihre Beute töten
Würgeschlangen, das sagt schon der Name, erwürgen ihre Opfer. Nach dem Biss umschlingt die Schlange mit ihrem muskulösen Körper die Beute.
Nach einer gewissen Zeit erstickt die Beute und/oder der Blutkreislauf wird unterbunden.
Riesenschlangen wie Boas und Phytons sind für diese Tötungsart bekannt. Aber auch viele Nattern töten auf diese Weise ihre kleineren Beutetiere.

Die Kiefer von Riesenschlangen sind nicht mit festen Gelenken verbunden. Sie werden nur mit Stäbchen und Bändern zusammen gehalten.
Beim Ausatmen der Beute verengt die Schlange die Körperschlinge. Dadurch wird die Atmung behindert und unterbunden. Außerdem wird zunehmend der Rückfluss des venösen Blutes zum Herz unterbunden.
Der Tod tritt in den meisten Fällen durch Ersticken ein.
Durch das Aushebeln der Kiefer sind Schlangen in der Lage, auch große Beutetiere im Ganzen zu verschlingen.
Schon gewusst?
In der Kulturgeschichte und der Mythologie, sowie in der Kunst und Literatur spielten Schlangen schon immer eine große Rolle.
Z.B.: Der Stab des Asklepios (Gott der Heilkunst) in der griechischen Mythologie ist von einer Schlange umschlungen.
Der Äskulapstab ist bis heute das Symbol der medizinischen und pharmazeutischen Berufe.




