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Der indianische Name Chuckwalla für Sauromalus hispidus bedeutet Fette Echse.
Ist der Chuckwalla (Sauromalus hispidus) eine Fressmaschine mit Übergewichtsproblemen?

Eigentlich ist er ein Vegetarier, der sich von Blättern, Gräsern, Blüten und Früchten ernährt. Ganz selten wird auch mal ein Insekt verspeist.

Mit seiner Kopf-Rumpflänge von ca. 60 cm und  seinem kräftig, eher wuchtig gebauten Körper wirkt der Chuckwalla etwas übergewichtig.

Dieser Eindruck wird noch verstärkt, da sich Sauromalus hispidus bei Gefahr in einer Felsspalte versteckt und seinen Körper um bis zu 60% aufbläht.

Es ist dann unmöglich, ihn aus seinem Versteck herauszuholen.

Der stachelige Riesenchuckwalla gehört zur Familie der Leguane (Iguanidae). Beheimatet ist Sauromalus hispidus in den felsigen Wüstengebieten im Südosten der USA und Mexico.

Die Männchen der stacheligen Riesenchuckwalla verhalten sich untereinander sehr aggressiv.

Die Männchen der stacheligen Riesenchuckwalla verhalten sich untereinander sehr aggressiv.

Sauromalus hispidus ist sehr scheu. Er vermeidet offene Sandflächen und sucht die Nähe zu Felsen.

Sauromalus hispidus ist sehr scheu. Er vermeidet offene Sandflächen und sucht die Nähe zu Felsen.

In den kühleren Monaten hält der stachelige Riesenchuckwalla eine Winterruhe. Danach beginnt die Paarungszeit. Das Weibchen legt zwischen 5- 16 Eier ab. Nach spätestens 4 Jahren sind die jungen Chuckwalla geschlechtsreif.

An seinem abgeflachten Körperbau und seiner faltigen Haut ist der stachelige Riesenchuckwalla leicht zu identifizieren.

An seinem abgeflachten Körperbau und seiner faltigen Haut ist der stachelige Riesenchuckwalla leicht zu identifizieren.

Sauromalus hispidus verbringt viel Zeit mit "Sonnenbaden". Dabei kann man schön erkennen, warum das Tier "Fette Echse" genannt wird.

Sauromalus hispidus verbringt viel Zeit mit "Sonnenbaden". Dabei kann man schön erkennen, warum das Tier "Fette Echse" genannt wird.

Der stachelige Riesenchuckwalla gibt keinen Urin ab. Die Blase dient ihm als Wasserspeicher. Giftstoffe, die üblicherweise über den Urin ausgeschieden werden, gibt er durch Niesen über die Nase ab.

Die Lebenserwartung eines stacheligen Riesenchuckwalla (Sauromalus hispidus) beträgt in der Regel 10 Jahre.