VIDEO: Erst sind sie kess, dann Angsthasen – Wasserschildkröten
Ihre Anpassungsfähigkeit hat den Wasserschildkröten ihr Fortbestehen in Seen, Tümpeln, in Brackwassergebieten und in den Meeren bis in die heutige Zeit hinein sichern können.
Durch menschliche Einflüsse sind heute aber viele Arten akut gefährdet.
Auch fristen viele Wasserschildkröten durch eine nicht artgerechte Haltung in privaten Haushalten ein klägliches Dasein.
Dabei können diese “Überlebenskünstler der Jahrmillionen” interessante Pfleglinge sein.
Das Sehvermögen der Wasserschildkröten ist sehr gut ausgebildet. Die Augenlinse ist so gestaltet, dass sie den Brechungswinkel von Wasser ausgleicht. Dadurch können die Tiere Feinde und Nahrung auch im Wasser klar erkennen.
Durch die Veränderung ihrer Augenstellung können Wasserschildkröten sowohl räumlich als auch im Panorama sehen.

Carettochelys insculpta (Papua-Weichschildkröte) lebt in den Flüssen Neuguineas. Sie frisst Süsswasserfische und Krebse.

Ein ausgezeichneter Schwimmer ist die Rotbauch-Spitzkopfschildkröte (Emydura subglobosa) und hübsch dazu.
In den großen Flüssen und deren Mündungen mit Brackwasser in Neuguinea ist die Papua-Weichschildkröte (Corettochely insculpta) zu finden. Sie ist die einzige existierende Art der Familie Corettochelydae. Die anderen Arten und Gattungen wie Allaeochelys sind ausgestorben.

Ihr Kopf läuft in einem stumpfen Rüssel aus und gibt dieser Weichschildkröte ein eigentümliches Aussehen.

Wasserschildkröten leben primär im Wasser und müssen zum Atmen an die Oberfläche. Sie benötigen im Aquarium auch einen Landteil.
Schon gewusst? In Europa gibt es neben den Meeresschildkröten vier Schildkrötenarten des Süßwassers. Deutschland, Österreich und die Schweiz beherbergen nur eine einzige Schildkrötenart. Die europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis orbicularis).
Wasserschildkröten benötigen einen sehr großen Schwimmraum und einen dazu gehörigen Landteil.
Viel zu oft werden diese schönen und interessanten Tiere in zu kleinen Aquarien gehalten.





