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Meist kommen solche Attacken unverhofft, wie dieser Biss.
Immer wieder wird die Kettennatter als Einsteigertier in der Schlangenhaltung empfohlen.

Aber Einsteigertiere gibt es nicht.

Bevor der zukünftige Halter sich ein Tier (egal welcher Art) anschafft, muss er sich die nötigen Informationen verschaffen.

Die Kettennatter erdrosselt ihre Beute. Fühlt sie sich bedroht oder zu stark bedrängt, kann sie blitzschnell und sehr schmerzhaft zubeißen.

Der Biss einer Kettennatter (Lampropeltis getula) ist für Menschen nicht tödlich, muss aber ärztlich oder fachmännisch versorgt werden.

Diese Erfahrung müssen hin und wieder auch Kameraleute machen, die den Umgang mit Schlangen gewohnt sind (siehe Video).

Ganz so einfach ist der Umgang mit einer Kettennatter nun doch nicht. Hat Lampropeltis getula doch einige Abwehrmechanismen, die sie bei einer vermeintlichen Bedrohung einsetzt.

Nähert sich eine, für die Kettennatter empfundene Bedrohung, schlägt sie mit ihrem Schwanz auf Laub oder ähnlichem Untergrund. Dies erzeugt ein ähnlich klingendes Geräusch wie das Warngerassel einer Klapperschlange.

Vermeintliche Fressfeinde werden mit übelriechende Fäkalien, die Lampropeltis getula ausscheiden kann, abgeschreckt.

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Der Biss einer Kettennater ist sehr schmerzhaft. Sie ist kein Kuscheltier.

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Ihre spitzen Zähnen können tief ins Fleisch eindringen. Diese Wunde muss desinfiziert werden.

Die Kettennatter (Lampropeltis getula) ist eine Schlange aus der Familie der Nattern.

Sie ist in den USA und Mexico beheimatet. Dort bewohnt die Kettennatter in den östlichen und südöstlichen Gegenden die Wälder und Kulturlandschaften. Auch an den Berghängen mit Versteckmöglichkeiten bis zu 8.000 Meter über Meereshöhe trifft man sie an.

Die Kettennatter ist eine tagaktive Schlange und lebt im Verborgenen. Nur selten verlässt sie ihren Schlupfwinkel.

Auf ihrem Speiseplan stehen Kleinsäuger (Mäuse) sowie Vögel und deren Eier. Auch Echsen, jungen Schildkröten, Fröschen und sogar Schlangen stellt sie nach. Scheinbar ist die Kettennatter (Lampropeltis getula) gegen das Gift der gefürchteten Klapperschlange immun, so das auch diese als leckerer Happen verspeist werden. Kanibalismus ist bei den in freier Natur lebenden Kettennattern keine Seltenheit.

Die Kettennatter hält in den kühleren Wintermonaten (je nachUmwelttemperatur) eine mehrmonatige Winterruhe ein.

Nach der Winterruhe beginnt im Frühjahr die Fortpflanzungsphase der Kettennatern.  Ein Weibchen kann (je nach Alter und Ernährungszustand) bis zu 30 Eier legen. Die Eier der (Lampropeltis getula) haben eine eher zylindrische Form.

Je nach Umgebungstemperatur schlüpfen nach 50–70 Tagen die max. 30 cm großen Jungschlangen.

Eine ausgewachsene Kettennatter erreicht eine Gesamtlänge von 1,50–2  Meter. Mit einem Alter von durchschnittlich 3 Jahren werden die Tiere geschlechtsreif.

Die Lebenserwartung einer Kettennatter (Lampropeltis getula) beträgt max. 15 Jahre.