Tausendfüßer (oder Tausendfüßler) gehören zum Unterstamm der "Tracheata", zu dem auch die Insekten zählen.

Tausendfüßer (oder Tausendfüßler) gehören zum Unterstamm der "Tracheata", zu dem auch die Insekten zählen.

Immer beliebter in der Terraristik sind die Tausendfüßer (Myriapoda).

Sie sind völlig ungefährlich in der Pflege und halten auch als “Putzkolonne” das Terrarium sauber.

Die meisten dieser eher putzigen Krabbler ernähren sich von abgestorbenen Pflanzenteilen und Früchten. Auch Algen und Flechten, die auf Baumrinde, Pflanzen und Böden wachsen, stehen auf ihrem Speiseplan. Manchmal fressen sie auch tote Tiere.

Daher haben die meisten Arten der Tausendfüßer eine große bodenbiologische Bedeutung.

Einige wenige Arten leben räuberisch und ernähren sich von Insekten.

Wie der Name “Tausendfüßer” (oder “Tausendfüßler”) andeutet, haben Myriapoda eine große Anzahl von Beinen.

Aber eigentlich ist der Begriff “Tausendfüßer” etwas übertrieben. Denn die meisten Arten besitzen weniger als 200 Beine, nur in Ausnahmefällen sind es maximal 750.

Wie die Insekten sind die Tausendfüßer Tracheen-Atmer. Sie besitzen an ihrem Körperpanzer winzige Röhren. Diese führen ins Innere des Körpers und versorgt ihn mit Luft.

Der Kopf der Tausendfüßer ist kapselförmig, dort befinden sich zwei Augen und das Mundwerkzeug. Viele Tausendfüßer besitzen wie die meisten Gliedertiere zwei Antennen am Kopf.

Der Körper besteht aus vielen Abschnitten, den sogenannten Segmenten. An diesen Segmenten sitzen die Beinpaare, die sich ebenfalls aus mehreren Abschnitten zusammensetzen.

Bisher sind mehr als 8.000 Tausendfüßerarten bekannt. Aber immer wieder entdecken Forscher unbekannte, nicht erforschte Spezies.

Bisher sind mehr als 8.000 Tausendfüßerarten bekannt. Aber immer wieder entdecken Forscher unbekannte, nicht erforschte Spezies.

Alle Tausendfüßer sind Landbewohner. Von den gemäßigten Klimazonen bis in den Tropen finden sie ihren Lebensraum.

Alle Tausendfüßer sind Landbewohner. Von den gemäßigten Klimazonen bis in den Tropen finden sie ihren Lebensraum.

Im natürlichen Lebensraum findet man sie vor allem im feuchten Erdboden, im Unterholz der Wälder, im Kompost oder unter Rinden.

In den Tropen sind die größten Myriapoda zu finden.

Besonders die größeren Arten werden gern als Terrarientiere gahalten. Sie erfordern zwar, wie alle anderen Tiere auch, regelmäßige Pflege und artgerechte Unterbringung, sind aber kostengünstig im Unterhalt.

Die meisten Arten benötigen weder Lebendfutter, noch eine spezielle Beleuchtung. Bei einigen Arten kann sogar auf eine Heizung im Terrarium verzichtet werden.

Als Futter genügt den meisten Arten der feuchte Bodensubstrat und halbverrottetes Laub, weißfaules Holz und gelegentlich einige Obstzugaben.

Terra-Szene bedankt sich bei Momoline für das  Foto ihrer Tausendfüßer.