VIDEO: Oben in der Hitliste der beliebtesten Terrarientiere – Der Leopardgecko (Eublepharis macularius)
Nur schwer ist die Vielzahl der verschiedenen Farbformen des Leopardengeckos zu überblicken. Immer wieder kommen neue Farbvarianten des Eublepharis macularius auf den Markt.
Dies macht eine Beschäftigung mit diesen interessanten Tieren nicht langweilig.
Seine Heimat liegt in den trockenen und halbtrockenen Steppenlandschaften und trockenen Grasländer Asiens.
Die bis zu 24 Jahre alt werdenden Leopardgeckos sind nachtaktiv und verbringen den Tag unter Steinen oder in Höhlen. Die Höhlen werden zum Teil selbst gegraben oder von anderen Tieren übernommen.
Aufgrund ihres wechselwarmen Wärmehaushalts nutzen die Leopardengeckos in der kühleren Nacht, die tagsüber aufgeheizten Steine als Wärmequelle.
Orte mit einer gewissen Umgebungsfeuchtigkeit werden bevorzugt. Dort kommen in größeren Kolonien vor.
Sie sind sehr aktiv und geschickte Kletterer, obwohl sie keine Zehenlamellen haben.

Seinen Namen verdankt der Leopardgecko der schwarzen Fleckenzeichnung. Die Schuppen sind feinförnig.

Der im Ansatz fleischig verdickte, segmentartig gegliederte Schwanz erreicht etwa ein Drittel der Kopf-Rumpf-Länge.
Während der kalten Jahrezeit halten die Leopardgeckos eine Winterruhe von mehreren Monaten. Kurz danach beginnt die Paarungszeit.
Nach einer erfolgreichen Paarung findet nach 3-4 Wochen die Eiablage statt. Das Weibchen legt 1-2 Eier in den weichen Bodengrund. Es kann bis zu 10 Gelegen in einem Jahr kommen.
Nach 90-100 Tagen erfolgt der Schlupf. Die kleinen, bräunlich bis ockerfarbend gefärbten Jungtiere sind 80-85 mm groß und wiegen ca. zwischen 2-3 Gramm. Ab dem 8 Lebensmonat stellt sich die adulte Ausfährbung ein. Im Alter von 9 – 12 Monaten werden sie geschlechtsreif.
Ein ausgewachsener Leopardengecko kann eine Größe zwischen 25 und 30 cm erreichen.

Eublepharis macularius ernährt sich vornehmlich von Kleingetier aller Art. Die Weibchen stellen vor der Eiablage die Nahrungsaufnahme ein.

Spinnen, Käfer, Würmer, Maden, aber auch Skorpione und nestjunge Kleinsäuger stehen auf seinem Speiseplan.
Fühlt sich der Leopardgecko (Eublepharis macularius) bedroht und hat keine Fluchtmöglichkeit, nimmt er eine Drohhaltung an. Um größer zu wirken drückt er seine Beine durch und macht einen Katzenbuckel. Dabei reißt Eublepharis macularius sein Maul weit auf und stößt teilweise schrille Laute aus. Führt diese Maßnahme nicht zum Erfolg, greift er blitzschnell seinen Gegner an und beißt zu.
Der Leopardgecko hat kräftige Kiefer. Damit kann er durchaus schmerzhafte Wunden verursachen.


