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Der Kaiserskorpion ist zwar der größte Skorpion der Welt, aber er gilt als harmlos.
Der Kaiserskorpion ist ein nachtaktives Tier.

Seine Heimat sind die tropischen Wälder West- und Zentralafrikas. DasVerbreitungsgebiet erstreckt sich von Mauretanien bis Zaire.

Innerhalb der Familie Skorpionidae gilt Pandinus imperator aktuell als die größte Art.

Er kann lange Strecken wandern, muss dabei aber viele Ruhepausen einlegen.

Fressfeinde greifen ihn von oben an, so dass Berührung von oben Stress bedeutet.

Die Präsentation des Kaiserskorpions im Video ist etwas umstritten. Die Tiere gehören eigentlich nicht in Kinderhände.

Pandinus imperator gehört zu den wenigen Skorpionen, die sich in Gruppen vergesellschaften lassen. Der Kaiserskorpion ist nicht agressiv und verteidigt sein etwa 50 mal 50 cm großes Revier kaum. Bei Nahrungsknappheit kann es aber zu Kannibalismus kommen.

Mit seiner imposanten Größe bis zu 20 cm ist er ein interessanter Terrarienbewohner. Erwachsene Kaiserskorpione wiegen zwischen 30 – 50 Gramm. Trächtige Weibchen sind deutlich größer und schwerer.

Pandinus imperator kann sich auf kurze Distanzen sehr schnell bewegen. Auf Störungen reagiert er mit der typischen Drohhaltung der Skorpione. Er ist dabei aber nicht angriffslustig. Vor größeren Wirbeltieren (z.B. ausgewachsenen Mäusen) weicht er lieber aus.

Am Ende des langen Schwanzes befindet sich eine Giftdrüse mit Stachel. Die Stärke des Giftes wird mit der Stärke des Bienengifts gleichgesetzt. Pandinus imperator ist gegen sein eigenes Gift immun.

Unter Schwarzlicht ist der Kaiserskorpion blau. UV-Schutzstoffe im Chitinpanzer sorgen für diesen überaschenden Effekt.

Unter Schwarzlicht ist der Kaiserskorpion blau. UV-Schutzstoffe im Chitinpanzer sorgen für diesen überaschenden Effekt.

Auch wenn er nicht aggressiv ist, ein Kuscheltier ist dieser Skorpion trotzdem nicht. In Kinderhände darf er nur unter Aufsicht!

Auch wenn er nicht aggressiv ist, ein Kuscheltier ist dieser Skorpion trotzdem nicht. In Kinderhände darf er nur unter Aufsicht!

Unter UV-A-Strahlung erscheint der Kaiserskorpion hellblau. Ultraviolettes Licht wird umgangssprachlich auch als Schwarzlicht bezeichnet.

Etwas untypisch für Skorpione ist ein geringes Kletterbedürfnis. Die Tiere überwinden Wurzeln und Stöcke im Bodenbereich bis zu etwa 30 cm.

Die Jungen sind anfangs völlig farblos (weiß). Sie werden 20 Tage lang "liebevoll" von der Mutter herumgetragen.

Die Jungen sind anfangs völlig farblos (weiß). Sie werden 20 Tage lang "liebevoll" von der Mutter herumgetragen.

Pandinus imperator lässt sich in Gefangenschaft gut nachzüchten. Die Tiere sind lebendgebärend. Nach einer Tragzeit von ca. 12-15 Monaten bringen die weiblichen Skorpione durchschnittlich 20 Junge zur Welt.

Sie betreiben Brutpflege und tragen die Jungtiere ca. 20 Tage an ihrem Körper geklammert.

Die kleinen, weißlichen Larven entwickeln sich schnell und nach 14 Tagen ist ihr Panzer ausgehärtet.

Im Alter von 6 – 7 Jahren sind die jungen Pandinus imperator ausgewachsen und geschlechtsreif. Ihre Lebensdauer beträgt ca. 15 Jahre.

Kaiserskorpione ernähren sich von jedem Beutetier, das sie mit ihren gewaltigen Scheren überwältigen können. Schaben, Grillen und sogar nackte Jungmäuse können erbeutet werden.

Obwohl der Kaiserskorpion nicht aggressiv ist, sein Gift nicht unbedingt gefährlich für Menschen ist und er leicht zu halten ist, ist er doch kein “Kuscheltier”.