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Tigerpythons sind als große Würgeschlangen nur für Großterrarien geeignet.
Mit zu den häufigsten in Terrarien gepflegten Schlangenarten, gehört der “Dunkle Tigerpython”.

Mit einer Endlänge von mehr als 4 Metern zählt Python molurus bivittatus zu den Riesenschlangen und ist eine imposante Erscheinung.

Zur Zeit sorgt der helle Tigerpython (Python molurus molurus) wieder für Gesprächsstoff in Fachkreisen.

Immer wieder treten neue Beobachtungen und Erkenntnisse auf, so dass die wissenschaftliche Bezeichnung eventuell geändert werden muss.

Vielleicht wird der helle Tigerpython demnächst als eigenständige Art geführt.

Der Tigerpython gehört zu den schwimmfreudigen Schlangenarten.

Sein Verbreitungsgebiet unfasst weite Teile der Tropen und Subtropen Süd- und Südostasien. Python molurus bivittatus bewohnt dort ein weites Spektrum bewaldeter Habitate in nicht zu großer Entfernung von Gewässern.

Die Nasenlöcher sind dorsal (rückseits) angeordnet und jeweils von einer großen nasalen Schuppe umgeben.

Die Nasenlöcher sind dorsal (rückseits) angeordnet und jeweils von einer großen nasalen Schuppe umgeben.

Alle Vertreter der Riesenschlangen sind ungiftig, wie diese albinotische Form des Tigerpythons.

Alle Vertreter der Riesenschlangen sind ungiftig, wie diese albinotische Form des Tigerpythons.

Der Tigerpython erstickt sein Opfer, indem er es blitzschnell umschlingt und seine spitzen Zähnen ins Fleisch der Beute  schlägt.

Je nach Größe des Pythons besteht die Beute aus kleinen bis mittelgroßen Wirbeltieren. Ausgewachsene Tiere können Leoparden oder halbwüchsige Schweinshirsche verschlingen.

Die dünnen länglichen Zähne sind durchgehend spitz und zum Rachen hin gebogen.

Die dünnen länglichen Zähne sind durchgehend spitz und zum Rachen hin gebogen.

Ein großer Tigerpython ist in der Lage, einen erwachsenen Menschen zu töten.

Python molurus bivittatus ist, wie alle Pythons, eierlegend. Weniger bekannt ist, dass sie auch zur Jungfernzeugung in der Lage sind. Die Jungfernzeugung ist bei Reptilien äußerst selten und bei anderen Riesenschlangen noch nicht beobachtet worden.

Die Weibchen können durch Muskelzittern die Bruttemperatur erhöhen. Dadurch wird eine Brut auch unter kälteren Bedingungen möglich.

Die Trächtigkeit der Python molurus bivittatus liegt zwischen 2-4 Monaten.

Abgesehen vom Menschen hat der Tigerpython in seiner Jugend viele Feinde. Nicht nur die Königskobra sondern der Mungo und auch viele unterschiedliche Greifvögel sehen in der jungen Tigerpython ein leckeres Appetithäppchen.

Unter günstigen Bedingungen beträgt die Lebensdauer eines Tigerpythons bis 30 Jahre.

Wilde Populationen des Dunklen Tigerpythons gelten als schutzbedürftig und werden im Anhang II des Washingtoner Artenschutz-Abkommens gelistet. Sie unterliegen Ausfuhrbeschränkungen.