Achtung: Um die Videos sehen zu können, muss JavaScript aktiviert und der Adobe Flash Player installiert sein.
Das Parson-Riesenchamäleon gehört mit einer Endgröße von 70 cm zu den größten Chamäleons überhaupt.
Durch seinen massigen Körperbau gehört Calumma parsonii nicht nur zu den größten, sondern auch zu den schwersten Chamäleons.

Das wesentliche Erkennungsmerkmal ist der helle Fleck in der Mitte der Körperflanken.

Beheimatet ist die Art in den bis 2000 Meter hoch gelegenen Regenwälder Madagaskas.

Wegen ihrer langen, an der Spitze etwas verdickten klebrigen Zunge werden diese Tiere auch Wurmzüngler genannt.

Das Parson-Riesenchamäleon vertilgt neben Insekten auch kleine Säugetiere und Vögel.

Nicht nur ihr interessanter Farbwechsel und die schnell vorspringende Zunge machen Calumma parsonii zu einem interessanten Terrarientier. Spektakulär sind die unabhängig voneinander beweglichen Augen, wie bei allen Chamäleons.

Sie sind sehr ruhige und wenig aktive Terrarienbewohner, die aber viel Platz beanspruchen.

Trotz seiner etwas langsamen Bewegungen beansprucht das Parsons-Riesenchamäleon viel Platz.

Trotz seiner etwas langsamen Bewegungen beansprucht das Parsons-Riesenchamäleon viel Platz.

Ganz wichtig: Columma parsonii benötigt ausreichend UV-Strahlung zum Wohlbefinden in Gefangenschaft.

Ganz wichtig: Columma parsonii benötigt ausreichend UV-Strahlung zum Wohlbefinden in Gefangenschaft.

Die Fortpflanzung des Parson-Riesenchamäleons findet nur alle 2 Jahre statt. Nach erfolgreicher Begattung legt das Weibchen 20-50 Eier ab. Erst nach etwa 1 Jahr schlüpft der Nachwuchs.

Sein Lebensraum wird durch landwirtschaftliche Nutzung (z.B. Tabakanbau) stark reduziert. Calumma parsonii scheint aber ein Kulturfolger zu sein. Die Art hat sich der Situation angepasst und gilt als nicht bedroht.

Parson-Riesenchamäleons dürfen nur mit Herkunftsnachweis gehandelt werden.